EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE HÄHNLEIN

Fremde. Heimat

„Fremde. Heimat“ lautet der Titel einer Ausstellung, die am 2. November um 19 Uhr im Heppenheimer Haus der Kirche eröffnet wird.

Großformatige Plakate zeigen das Porträt von Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und in die Fremde gegangen sind, um dort eine neue Heimat zu finden. Das Evangelische Dekanat hat Interviews mit ihnen geführt, in denen sie über ihre Flucht, ihre Vertreibung, ihre Erlebnisse, ihre Hoffnungen, ihre Ängste, ihre Erwartungen und ihre Enttäuschungen berichten.

Zu Wort kommen Menschen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Irak, Eritrea und Somalia, die aktuell nach Deutschland gekommen sind und jetzt in der Region Bergstraße leben. Etliche hatten bei ihrer Flucht ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Zu Wort kommen auch Menschen, die als Fremde vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren zu uns gekommen sind sowie Menschen, die nach dem 2. Weltkrieg hier eine neue Heimat gefunden haben.

Das Fremde ist das, was uns nicht vertraut ist. Heimat ist insofern das Gegenteil von Fremde. Die Erfahrungen und Erlebnisse der Flüchtlinge und Heimatvertriebenen sind sehr unterschiedlich und doch gibt es einige Gemeinsamkeiten. Unter anderem ist ihnen gemeinsam, dass sie eine bewegte Geschichte haben, die die Ausstellungsbesucher/innen so bewegen kann, dass ihnen Fremde nicht mehr als fremd erscheinen.

Die Ausstellung ist bis Ende Januar 2016 im Haus der Kirche zu sehen.

Öffnungszeiten von 9.30 bis 12.00 und 13.30 bis 16.00 Uhr oder nach Vereinbarung.

Bei Bedarf werden Führungen angeboten.

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Letzte Änderung: 04.10.2015