EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE HÄHNLEIN

Renovierung unserer Orgel in vollem Gange

Orgel Innenansicht Wenn diese Ausgabe unseres Gemeindebriefes erscheint, sind in Leonberg bei der Orgelwerkstatt Mühleisen fleißige Hände dabei, die Mitte Januar aus unserer Orgel ausgebauten Pfeifen zu reinigen und auszubessern. Das ist eine mühevolle Arbeit, die viel Sachkenntnis und Geduld erfordert. Wie vorgesehen waren am Montag, den 9. Januar 2017 zwei Orgelbauer der genannten Firma zu uns gekommen, um mit den Arbeiten zu beginnen. Die Bilder - wieder von Günther Ahlheim - geben einen kleinen Eindruck von der Vielfalt der notwendigen Eingriffe, um dieses wundervolle Instrument wieder zum Klingen zu bringen.

Pfeifenlager auf der EmporeNotwendigerweise wurden beide Emporen in Beschlag genommen: ob zu Lagerplätzen für die ausgebauten großen Pfeifen aus dem Pedal, oder aber zur mobilen Werkstatt für andere Arbeiten.

Arbeiten an einer OrgelpfeifeHier ist Frau Kogut dabei eine der großen Holzpfeifen von einem zu fest sitzenden Deckel, der zum Stimmen dient, zu befreien.

PfeifenarbeitenDies hier ist mit ihren knapp zwei Metern noch nicht einmal die längste Pfeife, die in unserer Orgel erklingt. Alle vorhandenen Pfeifen werden mit Wasser von Hand gereinigt, und später wieder an die richtige Stelle auf dem Pfeifenstock eingebaut. Danach wird die zeitaufwendige und mühevolle Aufgabe folgen, sie wieder zu stimmen und zu intonieren.

Umbau des GebläsesDamit das mit dem entsprechenden Wind (der Orgelbauer spricht nicht von Luft) geschehen kann, wurde das alte Gebläse schon gegen das neue getauscht. Es steht neben dem Magazin auf dem Dachboden unserer Kirche. Dieses Bild zeigt Herrn Weimer bei den Anpassungsarbeiten des Gehäuses für das Gebläse zu sehen. Rechts auf der Seite ist das sogenannte Magazin mit dem alten Schöpfbalg untergebracht.

Soweit einmal ein kurzer Bericht über den Stand der Arbeiten. In der nächsten Ausgabe soll es weitergehen. Wahrscheinlich besteht dann schon die Möglichkeit etwas über das neue Register, die Gambe 8 ́, zu berichten. Nicht vergessen will ich an dieser Stelle wieder herzlich für die weiter eingegangenen Spenden und Erlöse zu danken, denn mittlerweile sind alleine aus unserer Gemeinde 32.000,00 € zusammengekommen. Dies deute ich als ein gutes Zeichen dafür, dass viele aus unserer Gemeinde dieses alt-ehrwürdige Instrument am Herzen liegt und sie dieses Projekt gerne unterstützen.

hs

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Letzte Änderung: 30.01.2017